Ironbike – eine Erfolgsgeschichte

Mountainbiken und Rennvelofahren sind in der Schweiz populäre Freizeitaktivitäten. Die Gebirgslandschaft der Alpen und Voralpen, die Hügelzüge im Mittelland und die Gebirgsketten und Erhebungen des Juras laden zur Ausübung dieser Sportarten ein. Speziell auf die Bedürfnisse der Mountainbiker ausgerichtete Angebote wie Singletrails, Bikeparks sowie ausgeschilderte und ausgebaute Routen tragen dazu bei, dass das Mountainbiken in der Schweiz besonders attraktiv ist. Auch für das Rennvelofahren gibt es immer mehr abgelegene, verkehrsarme Strassen und Velowege, die gut signalisiert sind.

Der Radfahrer-Verein Brittnau hat sich schon vor mehr als 20 Jahren auf die Fahne geschrieben auch einen Beitrag zur Förderung des Velosports zu leisten. Und so kam es, dass der inzwischen schweizweit bekannte IRONBIKE ins Leben gerufen wurde. Zuerst 3 Strecken für Rennvelos und schon bald zusätzlich 3 Strecken für Mountainbikes.

Aus Leidenschaft und um den Teilnehmenden jedes Mal ein neues Erlebnis zu bieten, führen die Strecken immer in eine andere Gegend.

Diesmal fahren wir Richtung Born, dem Hügel der Vorjurakette, in den Solothurner Jura und die langen Strecken führen bis zur hintersten Ecke im Oberbaselbiet. Eine landschaftlich wundervolle Gegend, die uns alle für die Anstrengung entschädigen wird.

Wer in diesem Jahr am IRONBIKE teilnimmt, kommt wiederum auf seine Rechnung, sei es auf der Strecke, bei der Verpflegung oder am Schluss in der der Wirtschaft am Ziel.
Ein herzliches Willkommen am 15. und 16. Juni in Brittnau.

Wir freuen uns mit Euch auf diese beiden Tage und bedanken uns bei allen, die über viele Jahre mit Begeisterung dabei sind und damit dazu beitragen, dass der IRONBIKE seine Erfolgsgeschichte weiterschreiben kann.


Walter Schwizer,Präsident Radfahrer Verein Brittnau und Paul Siegrist, O.K. Präsident Ironbike sind selber leidenschaftliche Rennvelofahrer & Biker

Treibstoff am IRONBIKE

Wie immer werden an jedem Verpflegungsposten die längst beliebten Reiskuchen aufgetischt.

Reiskuchen ist eine Nahrung, die man nicht lange kauen muss und die hinterher nicht schwer im Magen liegt.

Rezept

Aufwand:

Reis kochen 30 min

Teig zubereiten 10 min

Backzeit 60 min

Zutaten:

200 g Milchreis (also die trockenen Körner)

350 – 400 ml Milch

350 – 400 ml Wasser

3 – 4 EL Zucker

Zum Würzen nach Belieben noch Butter,

Kardamom, Zimt

50 g Mehl

½ Päckchen Backpulver

2 Eier

Eine Handvoll Rosinen

Backfett

Zubereitung:

Den Milchreis in 700 – 800 ml Flüssigkeit (halb Milch, halb Wasser) garkochen (ca. 30 min).

Solange er noch heiss ist, mit dem Zucker und den Gewürzen verrühren. Danach abkühlen lassen.

Aus dem Milchreis, dem Mehl, dem Backpulver, den Eiern und den Rosinen einen Teig bereiten. Zum Verrühren muss ev. noch etwas Wasser dazu gegeben werden.

Formen fetten und den Teig hinein geben.

Im vorgeheizten Ofen backen (Umluft, 170°C, 60 min)

MTB Family

Strecke MTB Familie      32 km 350 Hm       NEU

Um auch den kleinsten Radsportlern einen sicheren und gelungenen Fahrspass zu ermöglichen, laden wir erstmals zu einer Familientour ein. Natürlich zahlen die Kinder kein Startgeld.

Wir fahren ab Brittnau Richtung Strengelbach und biegen vor dem Dorf ab. Auf dem Weg der Autobahn entlang erreichen wir die Einfahrt, um der Wigger entlang –  immer noch flach und gemütlich – nach Aarburg zu strampeln. Dort trennen sich die Wege von den anderen, die auf die längeren Strecken gehen. Wir fahren Richtung Boningen, nehmen nach Rupoldingen ein kleines, jedoch gut befahrbares Strässchen, das uns nach Boningen führt. Durch den Eichlibanwald am Allmendweiher vorbei, locker am Waldrand entlang erreichen wir beim Waldhaus Gunzgen den Verpflegungsposten. Gestärkt, mehr als die Hälfte zurückgelegt, fahren wir weiter auf Waldwegen nach Fulenbach, Murgenthal über die Holzbrücke. Nun wartet mit der oberen Strasse nach Glashütten der erste Aufstieg auf uns. Es lohnt sich ein wenig auf die Zähne zu beissen, denn schon bald fahren wir auf dem Waldweg durch das prachtvolle Naturschutzreservat Fätzholz.

Naturschutzreservat Fätzholz
Fätzholz, Gemeinde Murgenthal

Wir überqueren die Hauptstrasse und fahren zur oberi Sagi wo wir bis zum Sennhof noch die letzten Kräfte einsetzten müssen. Über den Wanderweg zum Wilibächli via Brunngrabe im Chunzenwald hinunter erreichen wir locker das Zielgelände. Die ganze Familie kann sich nun unter dem Baumgarten verweilen, ausruhen und sich auf den Teller Spaghetti freuen.

Anforderung:

Schwierigkeit/Gelände

S0 (leicht) wenig befahrene Asphaltstrassen, gut befahrbare Wald- und Wiesenwege, keine Wurzeln.

Kondition

K1 (locker) 32 km Distanz und 350 Höhenmeter. Einfache Tour, auch für Kinder ab 10-12 Jahren möglich. 3 kleinere Anstiege und sanfte Abfahrten. Auch für Anfänger gut zu fahren. Keine besondere Kondition erforderlich.

MTB Short

Strecke MTB kurz      40 km  550 Hm

Nach einem gemütlichen und ruhigen Start entlang der Wigger bis zur Einmündung in die Aare kommt schon bald der erste knackige Anstieg zum Höfli.

Auf einem recht gut befahrbaren Wanderweg fahren wir am Born, dem Hügel der Vorjurakette, entlang über den Ruttiger nach Olten. Im Kleinholz trennen sich die Wege. Während die grösseren und anspruchsvolleren Strecken via Trimbach auf den unteren Hauenstein den Solothurner Jura durchqueren, führt die kurze Strecke am Steinbruch Portland Zement vorbei nach Kappel zum Westfuss des Born.

Schon bald erreichen wir den Verpflegungsposten im Waldhaus Gunzgen. Zeit um eine Pause einzulegen. Frisch gestärkt fahren wir weiter ins Untergäu durch die Gunzger Allmend nach Fulenbach – Murgenthal. Und nun braucht es wieder Biss für den nächsten Anstieg ins Fätzholz. Nach der Überquerung der Langenthalerstrasse führt uns ein Kiesweg zur «oberi Sagi» wo bereits der nächste Anstieg zum Sennhof auf uns wartet. Wir fahren dem Wilibächli entlang zum Brunngraben, wo wir mit dem letzten Kraftakt hoch zum Chuenzenwald fahren. Nun geht es bergab zum Graben nach Brittnau zum Ziel. Dort warten die Helfer, die uns für die grosse Anstrengung eine Pasta servieren werden.

Wer meint, die kurze Strecke sei ohne grosse Anstrengung zu bewältigen, der täuscht sich. Der Name «IRONBIKE» sagt es schon! Genügend Zeit, ein gutes Rad und ein wenig Kondition sind gute Voraussetzungen für einen wundervollen Tag.

Aber keine Angst, die kurze Strecke ist sogar für einen Familienausflug mit älteren Kindern bestens geeignet. [KH]

Anforderung:

Schwierigkeit/Gelände

S1 (einfach)  leicht befahrbare Wald- und Wiesenwege, Naturstrassen und Pfade mit griffigem, festen Untergrund ohne besondere Schwierigkeiten. Teilweise auch leicht befahrene Teerstrassen. Keine Trails. Leichtes bis mässiges Gefälle und mässige Aufstiege.

Kondition

K2 (leicht/mittel)  40 km Distanz und 550 Höhenmeter. Tour für sportliche Einsteiger mit wenig Bikeerfahrung. Tour für Geniesser mit ein wenig Ausdauer. Tour für Familien, jedoch für Kleinkinder nicht empfohlen. Ein geringes Mass an körperlicher Fitness, jedoch keine besonderen fahrtechnischen Anforderungen notwendig.

Die Tour ist allgemein leichter einzustufen als im Vorjahr

MTB Middle

Strecke MTB mittel      76 km  1’600 Hm

Wir begleiten die etwas gemütlicheren Biker entlang der Wigger und dem Born bis nach Olten Kleinholz. Dann überqueren wir Olten und fahren über Trimbach hoch zum unteren Hauenstein. Wir biegen links ab durchfahren nun im Solothurner Jura Muren. Achtung Konzentration! Über Singeltrails vom Feinsten fahren wir hoch nach Dietisberg und weiter über ebenso flowige Trails, die sich hinab nach Diegten schlängeln, wo die erste Verpflegung fällig ist.

Mit dem Gedanken «Schönheiten muss man sich hart verdienen» geht es weiter am Diegterbach entlang nach Eptingen, wo uns dann schon bald ein harter Aufstieg zur Challhöchi erwartet. Abwärts fahren wir weiter nach Richenwil und Richtung Tüfelsschlucht können wir weitere schöne Trails in schönster Umgebung durchqueren. Unterhalb der Chanzelfluh steigen wir in die Waldstrasse zum Punkt Sandüberladig.

Region Santelhöhe / Santel

Wegweiser Sandüberladig

Hier mündet die grosse Strecke, die von Diegten noch bis weit ins Oberbaselbiet führt, auf dieselbe Fährte. Bevor noch einmal verpflegt werden kann, führt uns die Waldstrasse hinunter zum Santel. Danach geht es weiter in der Ebene der Dünnern entlang über die Gunzger Allmend zum zweiten Verpflegungsposten Waldhaus Gunzgen.

Verpflegungsposten
Waldhaus Gunzgen

Die letzten 25 km nehmen wir auf derselben Strecke, wie die Gemächlicheren in Angriff. Und schon können auch wir uns auf einen verdienten Teller Spaghetti freuen. [KH]

Anforderung:

Schwierigkeit/Gelände

S2 (mittel) wenig befahrene Asphaltstrassen, befahrbare Wald- und Wiesenwege, Naturstrassen auch mit schwierigem Untergrund, Wanderwege mit Wurzeln und kleinen Stufen. Auch einige Singletrails und steile Aufstiege und Abfahrten.

Kondition

K3 (mittel) 76 km Distanz und 1’600 Höhenmeter. Tour für Fortgeschrittene und Könner. Längere Anstiege sollten kein Problem sein. Gute allgemeine Fitness und solide Fahrtechnik notwendig.

MTB Long

Strecke MTB lang      93 km  2’300 Hm

Auf der gleichen Strecke wie kurz und mittel fahren wir der Wigger und danach dem Born entlang nach Olten. Im westlichen Teil wird die Stadt überquert und via Trimbach erklimmen wir den Solothurner Jura hinauf zum unteren Hauenstein. Auf dem Weg Ober- und Untermuren, obere Laufmatt, Grossdietisberg nach Oberdiegten machen wir mit wunderschönen Singletrails und einem knackigen Aufstieg Bekanntschaft. Je nachdem schon oder erst 35 km und 800 Hm. Immerhin der erste Verpflegungsposten ist erreicht. Zeit um sich zu stärken. Die mittlere Strecke trennt sich nun. Während die mittleren über die Challhöchi die zweite Hälfte, den Heimweg antreten, kommt für uns noch der letzte Zipfel im Oberbaselbiet dazu. Über Hirzen, Gemeindeweide durch den Sagwald, Hornenberg zum Oberen Dielenberg nach Oberdorf wird nochmals alles abverlangt. Zur Entschädigung der grossen Anstrengung haben wir über flowige Singletrails ein für viele unbekanntes, wunderschönes Gebiet durchquert. Nach Liedertswil wartet schon die nächste und wahrscheinlich letzte Knacknuss auf uns. Schön langsam und immer durchatmen. Schon bald erreichen wir Kellenberg und danach Hinterhauberg. Über den Helfenberg erreichen wir den Oberen Hauenstein. Nach Langenbruck hoch bis Bärenwil, wo uns nach einem kurzen Aufstieg die Waldstrasse zur Santelhöhe führt.

Und nun nochmals Konzentration und Kopf hoch – einer der schönsten Trails durch den Wald führt uns in die mittlere Strecke. Nun geht es gemeinsam weiter hinunter und über die Ebene in die Region Gäu. Beim Waldhaus Gunzgen wartet die nächste Verpflegung auf uns. Über Fulenbach, Murgenthal, Vordemwald auf schönen Waldstrassen nehmen wir die letzten etwas gemütlicheren 25 km in Angriff. In Brittnau angekommen, bitte Platz nehmen, die Helfer werden uns mit einem Teller Pasta verwöhnen. [KH]

Anforderung:

Schwierigkeit/Gelände

S3 (anspruchsvoll)  wenig befahrene Asphaltstrassen, befahrbare Wald- und Wiesenwege, Naturstrassen auch mit schwierigem Untergrund, Wanderwege mit Wurzeln und kleinen Stufen. Singletrails mit Spitzkehren, Stufen und Wurzeln. Steile Aufstiege und Abfahrten.

Kondition

K4 (anspruchsvoll)   93 km Distanz und 2’300 Höhenmeter. Sehr anspruchsvolle Tour mit hoher Schwierigkeitsstufe. Längere Anstiege und steile Abfahrten sollten kein Problem sein. Gute körperlich Fitness und Kondition. Solide Fahrtechnik technische Fähigkeiten sind Voraussetzung.