Strecken

Der diesjährige Ironbike führt erneut in die reizvolle Region Oberaargau, genauer gesagt in das Trainingsgebiet von Matthias Flückiger, wo er intensiv an seiner Form und Technik für die grossen Rennen feilt. Die Strecke umrundet seinen Wohnort Madiswil und erkundet dabei anspruchsvolle Anstiege, flowige Abschnitte und technisch anspruchsvolle Trails. Ein besonderes Highlight erwartet die Teilnehmerinnen auf der langen Zusatzschlaufe, wodurch sich diese Strecke besonders lohnt.

Auch Rennradfahrerinnen dürfen sich auf eine faszinierende und abwechslungsreiche Route freuen. Die Strecke führt in stetigem Auf und Ab durch das Emmental, vorwiegend auf verkehrsarmen Strassen. Bei gutem Wetter bietet sich ein beeindruckender Weitblick. Auf halber Strecke der langen Route erwartet die Radler eine Schaubäckerei mit verlockenden süssen Versuchungen.

Die Familientour, die im vergangenen Jahr grossen Anklang fand, wird in diesem Jahr fortgesetzt. Es werden erneut zwei Streckenlängen angeboten. Die Routen führen grösstenteils durch den Kanton Aargau, und aus der Vogelperspektive betrachtet zeichnet die Strecke ungefähr die Landesgrenzen der Schweiz nach.

Die hier beschriebenen Streckenführungen entsprechen dem aktuellen Planungsstand. Im Rahmen des ordentlichen Bewilligungsverfahrens oder aufgrund anderer Ereignisse kann es jedoch noch zu vereinzelten Anpassungen kommen.

Leider sind Mountainbiker nicht überall herzlich willkommen.
Freundlicherweise erhalten wir für unseren Anlass zum Befahren einiger Streckenabschnitte eine Sonderbewilligung. Deshalb bitten wir euch die ausgeschilderten Wege nicht zu verlassen und Rücksicht auf Pflanzen und Tiere zu nehmen. So werden wir weiterhin vom Goodwill profitieren und euch in den nächsten Jahren wiederum attraktive Strecken durch schöne Landschaften und abseits vom motorisierten Verkehr anbieten zu können. (ar)

MTB kurz
MTB mittel
MTB lang

RAD kurz & lang

FamilyBike (Familientour)

Info

IRONBIKE 2024

Geschätzte IRONBIKE’er/innen, Sponsoren und Gönner

Wir vom Radfahrer Verein Brittnau bedanken uns bei euch allen für die langjährige Treue und hoffen euch am IRONBIKE 2024 am
22. / 23 . Juni 2024 in Brittnau wieder begrüssen zu dürfen.

OK – IRONBIKE Brittnau

Jean Meyerhans (OK-Präsident)


Ironbike – eine Erfolgsgeschichte

Mountainbiken und Rennvelofahren sind in der Schweiz populäre Freizeitaktivitäten. Die Gebirgslandschaft der Alpen und Voralpen, die Hügelzüge im Mittelland und die Gebirgsketten und Erhebungen des Juras laden zur Ausübung dieser Sportarten ein. Speziell auf die Bedürfnisse der Mountainbiker ausgerichtete Angebote wie Singletrails, Bikeparks sowie ausgeschilderte und ausgebaute Routen tragen dazu bei, dass das Mountainbiken in der Schweiz besonders attraktiv ist. Auch für das Rennvelofahren gibt es immer mehr abgelegene, verkehrsarme Strassen und Velowege, die gut signalisiert sind.

Der Radfahrer-Verein Brittnau hat sich schon vor mehr als 20 Jahren auf die Fahne geschrieben auch einen Beitrag zur Förderung des Velosports zu leisten. Und so kam es, dass der inzwischen schweizweit bekannte IRONBIKE ins Leben gerufen wurde.

Mit dem Anlass FamilyBike kommen wir einem grossen Bedürfnis nach. Die Nachfrage nach kürzeren Strecken, die auch für Familien mit Kindern jeglichen Alters zu fahren sind, steigt. Vor diesem Hintergrund bieten wir zwei Strecken an, die diesem Anspruch nachkommen.

Aus Leidenschaft und um den Teilnehmenden jedes Mal ein neues Erlebnis zu bieten, führen die Strecken immer in eine andere Gegend.

Der Radfahrer-Verein Brittnau leistet mit diesem Engagement viel für die Identität der Gemeinde und der Region im Bereich Freizeit.

Zofinger Tagblatt – Bericht IRONBIKE 2023

Zofinger Tagblatt (Ausgabe vom 20.06.2023)

Der Ironbike Brittnau startet durch und begrüsst bei strahlend schönem Samstags- und Sonntagswetter erstmals fast 1800 Radsportbegeisterte.

«Dass man bei uns derart abseits vom Verkehr über den Horben fahren kann, wusste ich bisher nicht», meint ein Seetaler Teilnehmer der grossen Rennradschlaufe gegenüber Ironbike-OK-Präsident Rolf «Jean» Meyerhans. Dass hört dieser gern: Dass sich der organisierende RV Brittnau selbst auf entlegeneren Terrains oft besser auskennt, als so manche Einheimische, ist sein Erfolgsrezept.

Bei sonnigem Sommerwetter hat der Ironbike Brittnau einmal mehr die Erwartungen erfüllt. Den strahlenden Gesichter der staubbedeckten Biker, erschöpften Radrennfahrer und verschwitzten Elektrokurbler war es anzusehen: Manche schwelgen noch im erlebnisreichen Landschaftsfilm, den  sie von der Strecke in das Radfahrervillage tragen. Der Ironbike hat seine langjährige Fangemeinde. Und gewinnt inzwischen nicht nur dank Mund-zu-Mund-Propaganda sondern auch dank ausgebauter Social-Media-Werbung laufend neue Fans dazu.

Über 250 Teilnehmende beim Familybike

«Wir sind stolz darauf, mit 1776 Startenden bereits im zweiten Jahr nach der Coronapandemie den bisherigen Teilnehmerrekord gebrochen zu haben», sagt Rolf «Jean» Meyerhans denn auch sichtlich zufrieden. «Besonders erfreulich: Mit dem neu aufgezogenen Family-Bike konnten wir über 250 Teilnehmende, oft Familien mit Kindern unter zehn Jahren, ansprechen. Da haben wir noch weiteres Potenzial » Der bis 27 Kilometer lange Family Bike hinauf nach Altishofen und zurück, habe laut Meyerhans auch den einen oder anderen weniger trainierten Erwachsenen angelockt.

Nach dem Ironbike ist bereits wieder vor dem Ironbike. Der OK-Präsident zieht angesichts der vielen guten bis begeisterten Feedbacks und den abgesehen von leichten Blessuren unfallfreien Fahrten bereits wieder Verbesserungen in Betracht. So sollen am Ironbike vom 22. Und 23. Juni 2024 zusätzlich zu Bar- und Kartenzahlungen neu auch Zahlungen per Twint möglich sein. Und auch will er angesichts des Aufwandes prüfen, ob das Angebot von sieben verschiedenen Strecken um eine oder zwei gestrafft werden könnte.

Velofahrer glänzen als Frühaufsteher

Noch freuen er und die zahlreichen Helfer sich erst noch über den Erfolg: Angefangen hat der Ironbike in aller Herrgottsfrühe: Bereits nach halb sechs Uhr am Samstag standen die ersten nervösen Radfahrer für die 132 Kilometer lange Rennrad- oder die 85 Kilometer lange Bikestrecke auf der Matte. Mit dem Ziel, um Mittag zurück zu sein. Die grosse Welle mit Radfahrenden auf den kürzeren Strecken wie 41 oder 65 Kilometer Bike oder 78 Kilometer Rennrad folgte bis gegen 10 Uhr. Über 1000 gut gelaunte Teilnehmerinnen und Teilnehmer schickte das OK am Samstag mit Armbändern, Bidons, Getreideriegeln sowie zusätzlichem Kartenmaterial und GPS-Daten auf die ausgeschilderten Routen Richtung Triengen (Bike), Beromünster (Rennrad) oder Altishofen.

Noch herrschte derweil beim Brittnauer Schulhaus kurz Ruhe vor dem Sturm. Bis am Mittag dann die ganze Welle dichtgedrängt wieder auf den Platz stürzte. In Windeseile wuchsen vor der T-Shirt-Ausgabe und Medaillenvergabe für die Kleinsten die Warteschlangen an. Die Festwirtschaft mit zahlreichen Schattenplätzen war innert Kürze proppenvoll. Rund zwei Dutzend Helferinnen und Helfer wuselten in ihren orangen T-Shirts hin und her und taten ihr Bestes, die hungrigen Mäuler mit Bergen von Pasta zu verköstigen und die durstigen Kehlen mit Getränken aller Art zu stillen.

Der Betrieb auf dem Festgelände hielt beidertags lange an. Denn schliesslich gab es einiges von unterwegs zu erzählen. Oder im Ironbike-Village mit Fahrrad-, Autoanbietern und der Migrosbank auch manches zu fachsimpeln. Und schliesslich war es im Baumgarten auf dem Brittnauer Schulhausplatz auch wie eh und je ein gut Höcklen. Einfach um ein bisschen zusammen zu sein.

Gedenkstätte zu Ehren Gino Mäders

Den grossen Gemeinsinn der Radfahrergemeinde stellte der RV Brittnau mit seiner Gedenkstätte zu Ehren des am letzten Freitag tragisch verstorbenen Jungprofis Gino Mäder unter Beweis. Mit dessen Familie sind einige Mitglieder direkt verbunden. Am Tisch mit Gedenkkerze und Erinnerungsbildern des hoffnungsvollen und beliebten Radsportlers trug sich eine Hundertschaft mit bewegten Worten in das Kondolenzbuch ein. Das Buch wird der Familie in den nächsten Tagen persönlich übergeben.  (mf)

FamilyBike – 20km und 370hm oder 28km und 470hmFamily

Gemeinsam im Sattel
In der ersten Streckenhälfte führen die kleine und die grosse Runde gemeinsam Richtung Langnau. Bereits nach wenigen hundert Metern, im Hinterreich, steigt der Weg leicht an und führt auf den bekannten Rundhöcker Oelberg, dessen kurioser Name im Jahr 2022 zum Mühlberg umgetauft wurde. Gemütlich geht es nun weiter über die Kantonsgrenze zum Weiler Schulerslehn, der bereits im Luzerner Hinterland liegt. Leicht abwärts führt die Route weiter nach Pfaffnau über Naturstrassen und schattigen Waldwegen an die Südwestgrenze des Aargaus, in einer Mulde zwischen Murg und Pfaffnern, zum Weiler Balzenwil. Bereits sind gut 10 Kilometer gefahren – Zeit für eine Pause. Der Verpflegungsposten bietet wiederum Getränke und Gebäcke zur Stärkung. Die beliebten Reisskuchen dürfen natürlich nicht fehlen.

Nun trennen sich die beiden Wege. Während die längere Strecke durch die grössten zusammenhängen Wälder im Aargau, Boowald und Unterwald, führt, gelangt man auf dem kürzeren Weg, durch den Wald, direkt unterhalb dem bekannten Pflegeheim Sennhof, im Tal der Pfaffnern nach Vordemwald und weiter nach Strengelbach. Auf der längeren Strecke kommt man noch in den Genuss des Naturreservats Fätzholz, durchquert den besagten Unterwald und biegt in Strengelbach wiederum in die kürzere Strecke ein, die gemeinsam zum Zielort Brittnau führt. Dort angelangt können Medaille und T-Shirts in Empfang genommen werden.

Und dann werden in der Gartenwirtschaft die längst verdienten Spaghetti aufgetischt.

Verpflegungsposten
Balzenwil

Höhenprofile

Kurze Strecke

Lange Strecke

Schwierigkeit/Gelände
S1 (einfach) leicht befahrbare Wald- und Wiesenwege, Naturstrassen und Pfade mit griffigem, festen Untergrund ohne besondere Schwierigkeiten. Teilweise auch leicht befahrene Teerstrassen. Keine Trails. Leichtes bis mässiges Gefälle und mässige Aufstiege.

Kondition
K1 (leicht) Tour für Einsteiger mit wenig Bikeerfahrung. Tour für Geniesser mit ein wenig Ausdauer. Tour für Familien, jedoch für Kleinkinder nicht empfohlen. Ein geringes Mass an körperlicher Fitness, jedoch keine besonderen fahrtechnischen Anforderungen notwendig.

RAD kurz & lang – 78km und 1500hm & 131km und 2500hm

Die Rennradstrecke verlässt Brittnau westlich, führt über den Hämmerli an der Fennern vorbei und passiert den Leidenberg. Dieser Abschnitt ist weder besonders steil, noch wirst du hier schon leiden müssen. Die folgenden Kilometer bleiben leicht coupiert, und bald schon zeichnet sich das imposante Kloster St. Urban am Horizont ab. Direkt hinter St. Urban wird die Kantonsgrenze zu Bern überquert, und eine längere Steigung liegt vor den Radfahrerinnen. Bis Herzogenbuchsee werden auf verkehrsarmen Strassen bei stetigem Auf und Ab beträchtliche Höhenmeter gesammelt. Nach Bettenhausen schlängelt sich die Strecke moderat ansteigend zum Spych. Auf der darauffolgenden Abfahrt ist zwar ein kurzes Stück nicht asphaltiert, jedoch gut mit herkömmlichen Rennradreifen befahrbar. Nun gilt es noch rasch 80 Höhenmeter zu überwinden, und nach einer kurzen Abfahrt wird der Verpflegungsposten erreicht.

Um die verdiente Verpflegung etwas sacken zu lassen, wartet eine Abfahrt nach Ochlenberg. Der nächste längere Anstieg führt die Teilnehmenden auf 800m Höhe. Ein kurzes, nicht asphaltiertes Wegstück muss nochmals bewältigt werden. In dieser Region fühlt man sich weit entfernt von der urbanen Zivilisation und geniesst die natürlichen Schönheiten des Emmentals. In Affoltern i.E. passiert man eine Schaubäckerei – ein empfehlenswerter Halt für einen süssen Genuss, der auf den folgenden Kilometern sicherlich willkommen ist.

Kurz vor Summiswald erreicht die Radstrecke ihren äussersten Punkt. Zunächst sind etwa 3km auf der Hauptstrasse nach Huttwil zu bewältigen. Anschliessend biegt die Strecke rechts ab und führt leicht ansteigend zum Restaurant Tannenbad. Nach einer Strecke entlang des Griesbachs und einer scharfen Linkskurve folgt eine anspruchsvolle Steigung, die von einer längeren, gut asphaltierten Abfahrt abgelöst wird. Kaum zu glauben, dass diese unscheinbare Überquerung gerade den höchsten Punkt der Tour markiert. Nach einem weiteren sanften Hügel erreicht man Dürrenroth. Wer erwartet, entlang der Hauptstrasse nach Huttwil zu fahren, wird überrascht. Die Weiterfahrt über die Langweid nach Dürrenbühl ist zwar anspruchsvoller, aber auch wesentlich attraktiver. Die Vorfreude auf die Abfahrt nach Huttwil steigt langsam. Bis Kleindietwil rollt es dann flüssig auf Nebenstrassen. Ein kurzer, knackiger Aufstieg muss noch überwunden werden, und dann folgt der letzte Kilometer hinauf zum Verpflegungsposten.

Der Rückweg nach Brittnau startet gemütlich und leicht coupiert. Bald erreicht man Madiswil, setzt den Anstieg nach Wyssbach fort und durchquert die traumhaften Wege rund um den Schmidwald. Nach dem Passieren von Gondiswil und der Abfahrt in Richtung Grossdietwil betreten die Fahrerinnen wieder den Kanton Luzern. Drei längere Anstiege über die Schwandmatt nach Fischbach, über den Gretti nach Ebersecken und den Huoben trennen die Bikerinnen noch vom Pasta-Finale in Brittnau. Oben auf dem Huoben angekommen, erwartet sie eine längere Abfahrt nach Langnau b. Reiden. Zum krönenden Abschluss dürfen die ermüdeten Beine noch locker nach Brittnau ausrollen. Die diesjährige Rennradstrecke überzeugt erneut abseits von Hauptverkehrswegen durch malerische Landschaften und bietet faszinierende Weitblicke.

Verpflegungsposten
Leimiswil

Höhenprofile

Kurze Strecke

Lange Strecke

Kondition
kurze Strecke: gut
– lange Strecke: sehr gut

MTB lang – 81km und 2250hm

Nach der Waldpassage und der ersten Wiesenstrecke der längeren Abfahrt von der Schmidwald-Anhöhe biegt die längere Zusatzschlaufe nach links ab. Ein Anstieg auf den Hunzengrat folgt, von wo aus ein Trail hinunter nach Kleindietwil führt. Ein besonderer Dank gebührt den ansässigen Waldbesitzern, die Veranstaltungen wie den Ironbike wohlwollend unterstützen. Um zügig ins nächste Gebiet zu gelangen, wird der direkte Weg über die Hauptstrasse nach Ursenbach gewählt. Hier verlässt die Strecke die Hauptstrasse, und der Körper setzt wieder viel Schweiss beim Aufstieg zum Käsershausgass frei. Nach einem kräftigen Schluck aus der Trinkflasche geht es dann los. Eine anspruchsvolle technische Abfahrt lässt das Herz eines jeden Bikers höherschlagen. Für weniger erfahrene Fahrer bietet sich eine einfachere Linie an. Nach diesem Fahrspass heisst es wieder, bis zum Käsershausgass hochzuklettern. Zum Glück sind es dann nur noch 2,5 km leicht abfallend bis zum Verpflegungsposten.

Den Ratschlag, sich gut zu verpflegen, erweist sich als weise, denn gleich steht der nächste anspruchsvolle Anstieg bevor. Im Steinhaufen belohnt der Ausblick über die Anhöhen rund um Madiswil die Mühen. Während des Aufstiegs auf den Dornegggütsch sind sogar einige fahrtechnische Finessen gefragt. Bei Erreichen der Antenne wartet das nächste Highlight des Ironbike 2024: Ein spielerisch angelegter, aber anspruchsvoller Trail im Rittersgrabewald. Um die Freude über diesen grossartigen Trail noch etwas zu geniessen, kann entspannt nach Rütschelen gerollt werden. Durch den Dennlisbodewald und einen kurzen Trail wird schliesslich Madiswil wieder erreicht. Auf dem flachen Abschnitt bis Gutenberg können erneut Energiereserven aufgefüllt werden, denn ein weiterer herausfordernder Anstieg zur Fiechtmoos-Hütte steht bevor. Die aufgebrachten Höhenmeter zahlen sich jedoch aus, da ein kurzer, aber steiler Trail zum Zusammentreffen mit der mittleren Strecke führt. Die lange Zusatzschlaufe präsentiert sich in diesem Jahr als anspruchsvoll, belohnt jedoch mit zahlreichen Highlights und einem authentischen Mountainbike-Erlebnis.

Verpflegungsposten
Reisiswil und Leimiswil

Höhenprofil

Schwierigkeit/Gelände
S3 (anspruchsvoll)  wenig befahrene Asphaltstrassen, befahrbare Wald- und Wiesenwege, Naturstrassen auch mit schwierigem Untergrund, Wanderwege mit Wurzeln und kleinen Stufen. Singletrails mit Spitzkehren, Stufen und Wurzeln. Steile Aufstiege und Abfahrten.

Kondition
K4 (anspruchsvoll)   Anspruchsvolle Tour mit hoher Schwierigkeitsstufe. Längere Anstiege und steile Abfahrten sollten kein Problem sein. Gute körperlich Fitness und Kondition. Solide Fahrtechnik technische Fähigkeiten sind Voraussetzung.

MTB mittel – 60km und 1500hm

Die Zusatzschlaufe der mittleren Strecke mag zwar kurz sein, sollte jedoch keinesfalls unterschätzt werden. Nach der Verpflegung präsentiert sich den Teilnehmern eine erste anspruchsvolle Steigung im Schmidwald. Durch dichtes Gehölz bahnt sich rasch der Weg zur Anhöhe, gefolgt von einer längeren Abfahrt. Zunächst durch den Wald auf verschlungenen Pfaden, dann über Wiesenpfade und schliesslich erreicht man die Ortschaft Madiswil. Diese wird östlich durch das Oberdorf durchquert und passiert unter dem Müliberg in Richtung Gutenberg.

Ab Madiswil führt zunächst eine kurze Strecke parallel zur Hauptstrasse, bevor sie rechts in den Wald abbiegt und dort auf die lange Strecke trifft. Der zweite Abschnitt der Zusatzschlaufe beeindruckt durch interessante und leicht technische Passagen. Der Start erfolgt mit einem kurzen Trail durch Wald und Wiesen, vorbei am Friedhof. Mit kräftigem Pedaldruck gilt es, sich zum Fiechtimooswald emporzuarbeiten. Im darauffolgenden Abschnitt wechseln sich die Bodenbeschaffenheiten mehrmals ab. Am Grauestei wartet die Herausforderung, den steilen Trail vollständig zu bewältigen. Nach kurzem Durchatmen folgt der ultimative Aufstieg zur Hochwacht. Insbesondere der Anstieg beim Baschiloch erfordert starke Muskeln und eine gute Kondition. Oben angekommen, kannst du sicher sein, den höchsten Punkt des Ironbike 2024 erreicht zu haben. Als Belohnung erwartet die Teilnehmer nun ein leicht technischer Trail, der hinunter nach Reisiswil führt und schliesslich zurück zum Verpflegungsposten.

Verpflegungsposten
Reisiswil

Höhenprofil

Schwierigkeit/Gelände
S2 (mittel) wenig befahrene Asphaltstrassen, befahrbare Wald- und Wiesenwege, Naturstrassen auch mit schwierigem Untergrund, Wanderwege mit Wurzeln und kleinen Stufen. Auch einige Singletrails und steile Aufstiege und Abfahrten.

Kondition
K3 (mittel) Tour für Fortgeschrittene und Könner. Längere Anstiege sollten kein Problem sein. Gute allgemeine Fitness und solide Fahrtechnik notwendig.

MTB kurz – 41km und 1050hm

Die Route verläuft in weitgehend direkter Richtung nach Melchnau. Die anfänglichen Steigungen sind moderat, jedoch von beträchtlicher Länge. Bis Roggliswil erfordert die Strecke keine besonderen fahrtechnischen Fähigkeiten. Abhängig von der Zustimmung der Waldeigentümer können jedoch erste Trails erkundet werden. Nach der Überquerung der Rot beim Unterfeld und kurz darauf der Kantonsgrenze zu Bern steht eine erste anspruchsvolle Steigung an. Nach einer rasanten Abfahrt ist erneutes kräftiges Treten erforderlich, um dann zum Verpflegungsposten in Reisiswil zu gelangen.

Die Energie nach der Verpflegung wird zweifellos während des Anstiegs im Horbewald verbraucht. Dies ist auch auf die raue Bodenbeschaffenheit zurückzuführen. Eine belohnende, flüssige Abfahrt nach Altbüron erwartet die Fahrerinnen im Anschluss. Der folgende Anstieg setzt den Puls einigen auf die Probe. Auf den leicht welligen 7 km bis zum Langnauerwald kann sich dieser wieder erholen. Die Strecke führt über malerische Wiesen und bietet immer wieder beeindruckende Ausblicke auf den Jura. Auf den letzten 5 km werden erneut 250 Tiefenmeter auf Trails, Maschinen- und Karrenwegen bewältigt. Die kurze Strecke mag auf dem Papier unscheinbar erscheinen, fordert jedoch den Fahrerinnen einiges ab.

Verpflegungsposten
Reisiswil

Höhenprofil

Schwierigkeit/Gelände
S1 (einfach)  leicht befahrbare Wald- und Wiesenwege, Naturstrassen und Pfade mit griffigem, festen Untergrund ohne besondere Schwierigkeiten. Teilweise auch leicht befahrene Teerstrassen. Keine Trails. Leichtes bis mässiges Gefälle und mässige Aufstiege.

Kondition
K2 (mittel)  Tour für sportliche Einsteiger mit wenig Bikeerfahrung. Tour für Geniesser mit ein wenig Ausdauer. Tour für Familien, jedoch für Kleinkinder nicht empfohlen. Ein geringes Mass an körperlicher Fitness, jedoch keine besonderen fahrtechnischen Anforderungen notwendig.